Heilende Hände

Hier kommt eine kleine feine Heilgeschichte, die mich sehr berührt hat und die ich daher mit dir teilen möchte. In meiner therapeutischen Arbeit mit den unterschiedlichen Menschen und ihren unterschiedlichsten Themen, wird es nie langweilig. Es gibt immer wieder irgendetwas Überraschendes, das geschieht. Das macht es ja auch so spannend.

Das Feld der Heilung ist ein unendlich Weites und so unterschiedlich die Menschen und ihre Geschichten sind, so sind es auch ihre Heilwege, auf denen ich sie unterstütze. Manchmal sind diese mäandernd lang, gewunden und führen um viele Ecken, über Berge und durch Täler… und manchmal braucht es nur einen winzigen Anstoß oder Impuls um das „Thema“ aufzulösen. Wenn ich diesen direkt geben kann und sich das Problem innerhalb von Minuten in reinstes Wohlgefallen auflöst, dann freue ich mich natürlich sehr für den Klienten, gerade wenn die Person schon lange darunter gelitten hat.

Und so war es auch mit einem Bekannten von mir, der mir erzählte, dass er einen Schmerz im Rücken habe, der einfach nicht verschwinden wolle. Er sei erst von Arzt zu Arzt und dann von Physiotherapeut zu Physiotherapeut gerannt, zuletzt war er sogar beim Chiropraktiker, aber keiner konnte ihm helfen oder die Ursache ergründen.

Als ich ein Kind war, wollten alle aus meiner Familie immer wieder von mir massiert werden. Irgendwie entspannten sich die Menschen sofort wenn ich sie anfasste und ich konnte, so klein meine Hände auch noch waren, wohl schnell ertasten wo der Schmerz saß und ihn auflösen. Meine Hände wurden dabei immer ganz warm und ich spürte ein strömendes Gefühl in meinem ganzen Körper. Ich handelte ganz intuitiv und dachte mir nichts dabei. Ich konnte halt „gut massieren“- das war alles, dachte ich.

Über die letzten Jahre bin ich aber auf meinem ganz eigenen tiefen Herzensweg in die Blüte gebracht, was ich schon immer in meiner Essenz getragen habe. Mir ist in der Arbeit mit anderen Menschen aufgefallen, dass ich mit meinen Händen „sehen“ kann. Als würde ich den Körper des Anderen „abscannen“, bis ich die Störfelder treffsicher gefunden habe. Und dann knete, drücke und streiche ich ganz intuitiv, während meine Hände warm und manchmal heiß werden. In diesen Momenten lasse ich (mittlerweile bewusst) Energie in den Körper des Anderen fließen, die die Störung so lange umströmt, bis sie sich auflöst.

Was ist diese Energie? Es ist die Kraft, aus der wir alle erschaffen wurden und zu der jeder einen eigenen „Link“, sprich Zugang, hat und die jeder wohl auch anders fühlt, beschreibt oder benennt. Doch egal wie du sie nennen möchtest: Reiki, göttliche Kraft, Heilenergie, Chi oder Liebe… wir haben die Möglichkeit, mittels unserer Aufmerksamkeit und einer klar gesetzten Intention, diese Energie „anzuzapfen“ und durch uns wirken zu lassen, zum Wohle eines Anderen oder uns selbst.

Mein Bekannter- ich nenne ihn hier X- saß also niedergeschlagen mit entblößtem Rücken vor mir, nachdem ich vorschlug ihn zu massieren, und hatte wohl nicht sonderlich viel Hoffnung mehr nach seinem monatelangen Leidensweg. Ich fuhr mit meinen Händen über seinen Rücken und tastete die Muskeln und Sehnen ab, bis mir eine Stelle an seiner linken Schulter zwischen den sich überkreuzenden Muskelsträngen sofort auffiel, die wie zu einem kleinen, steinharten Knoten verdickt und verhärtet war. Ich fasste diesen Knoten und begann ihn sehr sanft und vorsichtig zu kneten, bis er etwas lockerer wurde. Er saß aber sehr tief im Gewebe fest. Dann ließ ich die Energie hinein fließen und griff noch etwas tiefer zwischen die Muskeln. Nach und nach- das alles dauerte vielleicht 5 Minuten, spürte ich, wie die Verhärtung an ihrer Wurzel zwischen meinen Händen weicher wurde und schließlich ganz „schmolz“. Am Ende war von diesem Knoten nichts mehr übrig.

X saß ganz verdattert da, als ich die Hände von ihm nahm. Er bewegte die Schultern vorsichtig, dann mutiger. Er hatte sich eine Schonhaltung angewöhnt über die letzten Wochen, die er nun langsam abstreifte. Er dreht den Kopf und beugte ihn zu allen Seiten. Dann stand er auf, streckte sich und bewegte den Oberkörper. Er dreht sich zu mir um und sah mich mit großen Augen an.

„Der Schmerz ist weg!“ stieß er völlig perplex aus. Dann, nach ein paar Sekunden fassungsloser Stille: „Wie hast du das gemacht?“. Ich lächelte ihn nur an.

Mit den Händen zu heilen ist eine uralte Heilmethode, die viele Völker noch heute anwenden, die aber in unserer westlichen, hochtechnologisierten Gesellschaft wenig Raum findet. Ich halte viel von den alten, intuitiven und- wie sie heute genannt werden – „alternativen“ Heilmethoden, die schon über viele Jahrhunderte so sehr bewiesen haben, dass sie wirken. Viele Leiden können eben nicht über Medikamente oder oberflächliche Betrachtung aufgelöst werden, weil diese die Ursachen nicht beheben. Heilung braucht oftmals Feingespür, Intuition und auch altes Wissen, das wir heute kaum mehr vermittelt bekommen.

Wenn du dir Unterstützung auf deinem Weg wünschst oder mehr über das Heilen mit den Händen erfahren möchtest kannst du mir sehr gerne eine E-Mail schreiben: kinderleichte@gmail.com oder mir auf Facebook: Hanna Blume und Instagram: hanna_blume / heilende_künste folgen.

Deine Hanna Blume 🙂

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