Die wahre Sinnhaftigkeit von YOGA

Deutsche & Englische Version

(Deutsch)

Ich persönlich liebe es ja meinen eigenen Kopf zu benutzen. Und mein eigenes Herz. Ich folge nicht gern den ausgetretenen, festgetrampelten Pfaden anderer- ich gehe eigene. Daher setze ich mich auch sehr kritisch mit Dingen auseinander, die viele Menschen nicht hinterfragen. So auch mit Yoga. Ich liebe Yoga! Und ich fühle den tieferen Sinn dieser Philosophie, der in der heutigen Zeit leider nur noch allzu selten gelebt oder verstanden wird. Ein kleiner, rebellischer Exkurs…und eine Einladung auf die Suche nach dem Schatz im eigenen Inneren zu gehen

Y O G A .

Es gibt vermutlich kaum einen Begriff, der in unserer heutigen Zeit, öfter prostituiert wurde. Fast jeder macht es heute. Yoga, die Hure für alle. Das Wort wurde mindestens genau so oft missverstanden, missinterpretiert, missbraucht und ausgelutscht, wie das Wort „Liebe“. Wie viele wissen noch, was WIRKLICH damit gemeint ist?

Viele Menschen haben gar keine Zugänge mehr zu ihrer Intuition und ihrem Körpergefühl. Daher sind sehr viele Yoga-Profile auf Social Media, Yoga-Kurse und Yoga-Events auch einfach unglaublich oberflächlich, fad und leer. Die meisten Menschen richten sich nach äußeren Bildern. Viele Frauen auf Social Media, ich nenne sie gern (Achtung Trigger!) die „Yoga-Barbies“, zeigen voller Stolz, wie dehnbar sie doch sind und wie sehr sie sich spreizen und strecken können in ihren zuckersüßen , hautengen Yoga-Suits.

Hübsch anzusehende Fassaden… und ich schlafe beim Überfliegen all‘ der gleichen Profile beinahe ein. Wie oft wollen wir denn noch die gleichen Assanas und Spreizungen, schon 1001 Mal wieder aufgewärmt und durchgekaut, sehen? Sicherlich sind viele Frauen auch sehr kreativ in ihrer Selbstdarstellung und doch bleibt wenig davon hängen. Am Ende des Tages habe ich sie alle bereits wieder vergessen. Weil es langweilig ist! Nur wenige Menschen scheinen wirklich begriffen zu haben, dass Yoga eine ganz tiefe Reise zu und mit sich selbst meint. Yoga ist nicht alleine die Übung auf der Matte und all‘ der fancy Sh*t aus dem „Yogi-Verse“ (wie Räucherstäbchen, Malas, Yogamatten, Yogasuits…).

Yoga ist sehr viel mehr. Es ist eine ganze Lebensphilosophie. Eine Rückanbindung an die eigene innerste Lebenskraft. Eine beständige Selbstherausforderung. Ein Tanz mit dem eigenen Schatten und eine Liebesgeschichte. Yoga umfasst die Zärtlichkeit der glasklaren Stille und die schonungslos ehrliche Tiefe des Atems. Yoga hilft sich zu besinnen auf das Einfache, Ehrlichste in uns. Es nimmt uns die Illusionen weg, die wir uns um uns herum gesponnen haben, wie eine liebevolle Mutter einem Kind ein gefährliches Spielzeug. Yoga ist die Matte UND der Alltag, „fancy“ GENAU SO wie der Dirt unserer Existenz. Yoga geht an die Wurzel zurück. Es ist eine Erinnerung an das, was wir WIRKLICH sind, aber vergessen haben.

Was Yoga NICHT ist: ein süßer Candy-Flip-Hip-Dehner-Spreiz-Streck-Verrenker um einen möglichst perfekten Eindruck vor der Kamera zu machen. Und- versteht mich bitte nicht falsch- schöne Bilder sind nice. Aber sie sind leer und hohl, wenn du den Inhalt des Yoga nicht in das Gefäß deiner Seele füllst und aus diesem schöpfst. Tu es nicht für andere. Am Ende zählt doch nur die Zeit, die wir für uns selbst gelebt haben und alles andere ist verloren, vergeudet, vergessen.

Tu es für dich! Geh nach Innen dabei. Konzentriere dich nicht so sehr auf deine Außenwirkung. Dann findest du vielleicht diesen Schatz, den Yoga in dir bergen möchte.

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(Englisch)

Personally, I love to use my own head. And my own heart. I don’t like to follow the well-trodden, trampled paths of others – I go my own. That is why I deal very critically with things that many people do not question. So also with yoga. I love yoga! And I feel the deeper meaning of this philosophy, which is unfortunately all too seldom lived or understood in today’s world. A small, rebellious excursion … and an invitation to search for the treasure within.

Y O G A .

There is probably hardly a term that has been prostituted more often in our day and age. Almost everyone is doing it today. Yoga, the whore for everyone. The word has been misunderstood, misinterpreted, abused and sucked out at least as often as the word „love“. How many really know what is meant by that?

Many people no longer have any access to their intuition and body awareness. Therefore, a lot of yoga profiles on social media, yoga courses and yoga events are simply incredibly superficial, bland and empty. Most people are guided by external images. Lots of women on social media, I like to call them (attention trigger!) The „Yoga Barbies“, proudly show how elastic they are and how much they can spread and stretch in their sugar-sweet, skin-tight yoga suits.

Facades that are pretty to look at … and I almost fall asleep while skimming over all the same profiles. How often do we want to see the same assanas and stretches, warmed up and chewed through 1001 times? Certainly many women are also very creative in their self-portrayal and yet little of it sticks. By the end of the day, I forgot all of them. Because it’s boring! Few people seem to have really understood that yoga means a very deep journey to and with oneself. Yoga is not just the exercise on the mat and all the fancy sh * t from the „Yogi-Verse“ (such as incense sticks, malas, yoga mats, yoga suits …).

Yoga is much more than that. It’s a whole philosophy of life. A back connection to your own innermost life force. A constant self-challenge. A dance with your own shadow and a love story. Yoga embraces the tenderness of crystal clear silence and the relentlessly honest depth of breath. Yoga helps to reflect on the simplest, most honest in us. It takes away the illusions we have spun around us, like a loving mother a dangerous toy to a child. Yoga is the mat AND everyday life, „fancy“ EXACTLY like the dirt of our existence. Yoga goes back to the roots. It’s a reminder of who we REALLY are but have forgotten.

What yoga is NOT: a sweet candy-flip-hip-stretcher-spread-straightener-contortion to make the perfect impression in front of the camera. And – please don’t get me wrong – beautiful pictures are nice. But they are empty and hollow if you do not pour the contents of yoga into the vessel of your soul and draw from it. Don’t do it for others. In the end all that counts is the time that we have lived for ourselves and everything else is lost, wasted, forgotten.

Do it for you! Go inside. Don’t focus so much on your public image. Then you might find this treasure that yoga would like to conceal in you.

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